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Medizinische Indikationen
 

Obwohl moderne Flugzeuge hauptsächlich in einer Höhe zwischen 25.000-45.000 Fuß fliegen, wird der Druck in der Kabine ausgeglichen und entspricht einer Reisehöhe von 5.000-8.000 Fuß, so dass die meisten körperlichen Herausforderungen der Höhe überwunden werden können. Dies ist nur eine der Eigenschaften des Luftverkehrs, die ihn dafür eignen, ernsthaft erkrankte Patienten zu transportieren. Trotzdem muss man sich bewusst machen, dass die Umgebung im Flugzeug Belastungen mit sich bringt und dem Körper einiges abverlangt.



Fluggäste mit gesundheitlichen Einschränkungen

Flugreisetauglichkeit der Passagiere

Bei Beurteilung der Flugreisetauglichkeit von Patienten müssen die Auswirkungen des Luftdrucks und eines reduzierten Sauerstoffgehalts berücksichtigt werden. Auch bei Druckausgleich in der Kabine entspricht der Druck einer Höhe von 5.000-8.000 Fuß. Auch wenn jeder Fall individuell behandelt wird, gibt es folgende Referenzrichtlinien für den behandelnden Arzt:

  • Kritische Herz- und Atmungserkrankungen (zB Patienten mit Herzinsuffizienz, Patienten mit koronarer Herzerkrankung, Patienten mit verengten Herzkranzgefäßen, Herzrhythmusstörungen, starkes Asthma) dürfen normalerweise nicht fliegen. Patienten mit einem erst kürzlich überstandenen Koronarverschluss mit akutem Herzinfarkt dürfen im Normalfall bis zu 3-6 Wochen nach Auftreten nicht fliegen. Patienten mit einem Bypass dürfen frühestens 4-7 Tage nach Eingriff fliegen. Fälle mit unkontrollierbarem Bluthochdruck dürfen nicht befördert werden. Patienten mit starker Bronchitis, chronisch obstrusiver Lungenerkrankung und anderen Zuständen wo die Atmung von Hypoxie betroffen ist, dürfen nur mit zusätzlichem Sauerstoff und in Begleitung von medizinischem Personal fliegen. Patienten mit offener Tuberkulose oder Pneumothorax dürfen nicht fliegen. Fälle mit Tracheotomie dürfen nur in ärztlicher Begleitung und mit Zusatzausrüstung an Bord gehen.

  • Patienten, denen zu Diagnosezwecken oder therapeutischen Zwecken Sauerstoff in Körperhöhlen eingeführt wurde, dürfen frühestens 7 Tage nach der Behandlung fliegen.

  • Fälle mit psychologischen Einschränkungen dürfen nur unter Beruhigungsmitteln und in Begleitung medizinischen Personals fliegen

  • Psychisch behinderte/ autistische Patienten dürfen mit Unbedenklichkeitsbescheinigung und in Begleitung medizinischen Personals fliegen

  • Patienten mit Schädelverletzungen dürfen frühestens nach 2-3 Wochen transportiert werden

  • Patienten mit akuter Mittelohrentzündung/ Nasennebenhöhlenentzündung/ Post-operative Mittelohrchirurgie dürfen frühestens nach 2-3 Wochen fliegen

  • Patienten mit hoch ansteckenden/ übertragbaren Krankheiten dürfen nicht fliegen

  • Patienten mit Unterkieferfraktur und Fixierung des Kiefers dürfen nicht fliegen

  • Gipse und Schienen sollten doppelt angebracht werden wenn ein Flug binnen der 1. 48h nach Anpassung nötig ist

  • Magengeschwüre mit Blutungen dürfen bis zu 2-3 Wochen nach Ausbruch nicht fliegen, es sei denn der behandelnde Arzt erteilt die Freigabe. Das Fliegen nach minimal invasiven Eingriffen darf nach 2-3 Wochen erlaubt werden.

  • Post-operative Fälle dürfen normalerweise nicht fliegen innerhalb von:

    • 10 Tagen nach Bauchoperationen (Abdomen)

    • 21 Tagen nach Brustoperationen

  • Inlandsflüge: Schwangere können bis zur 36. Woche reisen, wenn keine Komplikationen auftreten. Ab dem Ende der 36. bis zu 38. Woche, wird eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Gynäkologen oder einem anderen Arzt benötigt. Nach der 38. Schwangerschaftswoche ist Fliegen nicht mehr erlaubt.

  • Internationale Strecken: Im Falle unkomplizierter Einlingsschwangerschaften, wird ein Attest des Arztes unter Angabe der Schwangerschaftswoche ab der 29. Woche benötigt. Nach der 35. Woche ist Fliegen nicht mehr erlaubt. Mehrlingsschwangerschaften oder Schwangerschaften mit Komplikationen dürfen nur bis Ende der 32. Woche fliegen, wenn sie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des behandelnden Arztes vorlegen können und von einem Arzt begleitet werden.

  • Passagiere dürfen ab 48 Stunden nach der Entbindung fliegen, wenn sie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorweisen können. Neugeborene dürfen während der ersten 7 Tage nicht fliegen, es sei denn ein Neonatologe bestätigt die Unbedenklichkeit und das Baby wird von einem Arzt begleitet.

  • Patienten mit Venenthrombose sollten erst fliegen, wenn eine gerinnungshemmende Therapie begonnen wurde und keine Komplikationen mit der Lunge vorliegen

  • Patienten mit starker Anämie dürfen nicht fliegen

  • Patienten mit unkontrollierter Diabetes Mellitus dürfen nicht fliegen

  • Patienten mit eingeschränkter Mobilität sollten mit Binden/ Inkontinenzwindeln oder Blasenkathetern ausgestattet sein

  • Fliegen ist bis zu 3-6 Wochen nach einer Netzhautoperation nicht gestattet


Sollte Ihre Flugtauglichkeit in Frage stehen, konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt bevor Sie eine Buchung machen. Die Konsultierung des medizinischen Dienstes der Fluggesellschaft im Vorfeld des Fluges ist unumgänglich, um Unannehmlichkeiten/ Gesundheitsrisiken für den Patienten oder andere in jedem Fall zu vermeiden. Die Kenntnisse über Regeln und die verfügbare Ausstattung, sowie eine gute Zusammenarbeit zwischen Passagier, behandelndem Arzt und dem medizinischen Dienst der Fluggesellschaft helfen, allen Fluggästen eine sichere Reise und ein Kleinstmaß an Unannehmlichkeiten zu versichern.


  • Sonderhinweise: Komplett ausgefüllte MEDIF Formulare (medical information forms) müssen dem medizinischen Dienst 24-28 Stunden vor Abflug zugeschickt werden. Ein MEDIF Formular, das mehr als 2 Tage vor Abflugdatum erstellt wurde, wird im Regelfall nicht akzeptiert. Die Entscheidung der Ärzte von Jet Airways in bezug auf Flugtauglichkeit und die Erfordernis einer medizinischen Begleitung sind unwiderruflich. Sollte sich der Zustand eines Passagiers zum Zeitpunkt der Abreise verschlechtert haben, kann der Transport verweigert werden. Jeglicher Fall, der nach Ansicht von Jet Airways eine Gefährdung darstellt, wird nicht akzeptiert. Patienten mit Symptomen, die sich während des Fluges evtl. Verschlechtern oder Unannehmlichkeiten für andere Passagiere verursachen könnten, werden ebenfalls nicht transportiert. MEDIF Formulare müssen vorab zur Freigabe an den medizinischen Dienst gegeben werden.

  • Im Zweifelfsall kann ein Arzt der Jet Airways ode rein von ihr beauftragter Arzt den Patienten untersuchen bzw. Einsicht in seine Patientenakte fordern, bevor er eine Entscheidung zur Flugtauglichkeit trifft.

  • Passagiere müssen alle Medikamente für den Bedarfsfall im Handgepäck transportieren. Gäste mit gesundheitlicher Einschränkung sollten zudem alle Krankheitsdaten (inkl. Entlassungspapiere aus der Klinik, Behandlungsdetails, die Patientenhistorie und ärztliche Bescheinigungen, etc) sowie die für den Notfall empfohlene Behandlung im Handgepäck mitführen. Das Kabinenpersonal darf Medikamente von Passagieren nicht kühlen. Sollte dies notwendig sein, muss der Patient eine eigene Kühlbox oder ein Vakuumgefäß mitbringen.

  • Die Begleitperson muss sicherstellen, dass alle Gegenstände/ medizinische Geräte des Patienten (Nadeln, Spritzen, ungenutzte Medikamente) das Flugzeug gemeinsam mit dem Patienten wieder verlassen.

  • Informieren Sie unsere Reservierung bereits bei der Buchung über gesundheitliche Einschränkungen. Das MEDIF Formular muss vom behandelnden Arzt ausgefüllt werden. Klicken Sie hier um das MEDIF Formular herunterzuladen.

  • Das ausgefüllte MEDIF Formular und eine ausführliche Bescheinigung des Arztes, die über weitere gesundheitliche Beschwerden und wichtige medizinische Daten des Patienten Auskunft gibt, muss per Fax/ Email an folgenden Kontakt der Ärzte der Jet Airways geschickt werden:


Zu Ihrer Information gibt es den medizinischen Dienst an folgenden Standorten:


Station Telefonnr. Faxnr. Email Adresse
Mumbai
+91 22 2626 6618

+91 22 2626 6609
+91 22 2626 6618
bommedical@jetairways.com
Delhi
+91 11 4963 7954
+91 11 4963 7953
delmedical@jetairways.com
Chennai
+91 44 2256 8009
+91 44 2256 8058
maamedical@jetairways.com
Kalkutta
+91 33 2511 1359
+91 33 2511 1359
ccumedical@jetairways.com
Bengaluru
+91 80 6678 4577
+91 80 6678 4577
blrdoctor@jetairways.com
Pune
+91 20 6685 591

+91 20 6685 592

+91 20 668 593 (Flughafen Manager)
+91 20 6685 594
-
Hyderabad
+91 40 66602733
-
hydmedical@jetairways.com

Die Genehmigung des MEDIF Formulars muss über einen unserer Ärzte am nächstgelegenen Standort erfolgen. So muss beispielsweise ein Passagier mit der Strecke Bhuj-Mumbai-Cochin die Freigabe eines Jet Airways Arztes in Mumbai erhalten.


  • Nur nach der erhaltenen Freigabe durch einen Arzt der Jet Airways kann der Passagier fest eingebucht werden. Klicken Sie hier, um das Formular herunterzuladen:
    MEDIF Formular


Sollte der Passagier auf einen Liegendtransport angewiesen sein, beziehen Sie sich bitte auf die Hinweise zum Liegendtransport.

Sicherheitshinweis

Patienten mit einer medizinischen Freigabe (MEDA) werden nur transportiert, wenn Sie bei Check-In reisefähig sind. Vorhergehende Freigaben garantieren keine Beförderung, sollte sich der Zustand des Patienten nach der Genehmigung deutlich verschlechtert haben.



Klicken Sie hier für häufig gestellte Fragen zu medizinischen Notfällen



Zusätzlicher Sauerstoff an Bord

Fälle, die zusätzliche Sauerstofflaschen an Bord benötigen, müssen 48-72 Stunden vorab das komplett ausgefüllte MEDIF Formular einreichen, damit die nötigen Vorkehrungen getroffen werden können. Ventilatoren und eigene Sauerstofflaschen sind an Bord des Flugzeugs nicht erlaubt. Ausnahme sind von der amerikanischen Luftfahrtbehörde genehmigte Sauerstoffkonzentratoren, die auf Flügen von den/ in die USA mitgeführt werden dürfen.

  • Eine begrenzte Anzahl an Sauerstofflaschen steht an Bord für den Notfall zur Verfügung. Zusätzlicher Sauerstoff als therapeutische Maßnahme kann 72-96 Stunden im Vorfeld angefragt werden. Hinweis: Die Sauerstofflaschen an Bord der Maschine können Sauerstoff nur mit Durchflussraten von 2 oder 4 l/Minute liefern.

  • Aus Sicherheitsgründen können eigene Sauerstofflaschen des Passagiers nicht transportiert werden

  • Patienten mit zusätzlichem Sauerstoffbedarf sollten eine Begleitperson oder einen Pfleger/ Arzt mit an Bord bringen, die sich mit den Gerätschaften auskennt.

  • Die Begleitperson muss sicherstellen, dass alle Gegenstände/ medizinische Geräte des Patienten (Nadeln, Spritzen, ungenutzte Medikamente) das Flugzeug gemeinsam mit dem Patienten wieder verlassen.

Ab dem 26. Dezember 2011 stellen Jet Airways und JetLite einen fixen Betrag für an Bord zur Verfügung gestellte Sauerstofflaschen. Bitte entnehmen Sie Details der folgenden Übersicht:
Flüge Kosten pro Flasche
Kurzstrecken (innerhalb Indiens/Südasien/Golf) INR 3000 USD 60
Langstreckenflüge INR 10000 USD 200

  • Nur während des Fluges kann Sauerstoff zur Verfügung gestellt werden; Passagiere müssen für den Terminalbereich und den Transit eigene Vorkehrungen treffen
  • Diese Gebühren gelten auch für Passagiere mit Liegendtransport, die Sauerstoff benötigen
  • Die oben genannten Bedingungen gelten nur für von 9W/S2 bediente Flüge. Für Interline und Codeshare gelten die Regeln der ausführenden Fluggesellschaft.



Reisen als Liegendtransport

Jet Airways akzeptiert Liegendtransporte auf 9W/S2 Flügen, insofern es sich um Inlandsflüge, Golfregion oder Südasien (Colombo, Dhaka oder Kathmandu) und Boeing 737 Fluggerät handelt. Reisen als Liegendtransport müssen im Vorfeld genehmigt werden.

Reservierung

Die minimale Vorausbuchungsfrist für Liegendtransporte ist 24 Stunden für Metropolen, 48 Stunden für andere Abflughäfen und 72 Stunden für die Golfregion und Inlandsflüge. Fälle, die zusätzliche Sauerstofflaschen an Bord benötigen, müssen für Inlandsflüge 24-72 Stunden und für Flüge in die Golfregion 72-96 Stunden vorab das komplett ausgefüllte MEDIF Formular einreichen, damit die nötigen Vorkehrungen getroffen werden können.

In der Economy Klasse wird nur ein Liegendtransport pro Flugzeug erlaubt.

Tarife

Inlandsflüge:

  • Das 9-fache des höchsten Tarifs in der Economy Klasse für einen einfachen Flug und einmalig die anfallenden Steuern und Gebühren für den Liegendtransport.

  • Passagiere, die den Liegendtransport begleiten (max. 3) müssen ausschließlich die anfallenden Steuern und Gebühren bezahlen.

  • Weitere Passagiere darüber hinaus, müssen separate Flugscheine kaufen und die anwendbaren Tarife bezahlen.


Golfregion:
  • Das 6-fache des höchsten Tarifs in der Economy Klasse für einen einfachen Flug und einmalig die anfallenden Steuern und Gebühren für den Liegendtransport.

  • Weitere Passagiere müssen separate Flugscheine kaufen und die anwendbaren Tarife bezahlen.


Stornierungsgebühren

Zeitpunkt der Benachrichtigung Gebühren
72 Stunden oder mehr USD 100 oder entsprechend für inner-indische Flüge, USD 200 oder entsprechend für die Golfregion
Binnen 72 Std. bis zu 1 Std. 25% auf den Basistarif für Liegendtransporte
Innerhalb 1 Std. Nur Steuern und Gebühren werden erstattet
No show Nur Steuern und Gebühren werden erstattet



Freigepäck

  • Das Freigepäck für Inlandsflüge ist äquivalent zu sechs Sitzen zzgl. des Freigepäcks für die Begleitpersonen innerhalb der gleichen PNR. Bei 2 Begleitpersonen ist demnach das erlaubte Freigepäck für 6 Sitze und 2 Begleitpersonen = 8x das Freigepäck (z.B. 8x20 kg = 160 kg).

  • Das Freigepäck für Flüge in die Golfregion ist das Freigepäck für 6 Sitze (d.h. 9x30 kg = 180 kg)

  • Jeder Passagier darf das erlaubte Handgepäck und persönliche Gegenstände gemäß der Standardbedingungen mitnehmen


Clearance from Medical Department

  • Die MEDIF (medical information form) Freigabe für alle Liegendtransporte wird vom medizinischen Dienst der Jet Airways in Mumbai/ Delhi/ Kalkutta/ Chennai erteilt

  • Passagiere im Liegendtransport müssen in ärztlicher Begleitung/ medizinischer Begleitung oder generell mit einer Begleitperson transportiert werden. Dies ist abhängig von der Entscheidung des medizinischen Dienstes.

  • Ein aktualisiertes MEDIF Formular vom Abreisetag kann in einigen Fällen eingefordert werden. Sollte sich der Zustand des Passagiers zum Zeitpunkt des Abflugs verschlechtert haben, kann die Flugfreigabe widerrufen werden. In allen Fällen ist die Entscheidung der Jet Airways Ärzte zu Flugtauglichkeit und der Erfordernis einer medizinischen Begleitung unwiderruflich.

  • Das MEDIF Formular muss komplett, ausführlich und lesbar vom behandelnden Arzt des Patienten ausgefüllt werden und für Inlandflüge 24-48 Stunden vor Abflug bzw für Flüge in die Golfregion 72-96 Stunden per Fax/ Email an den medizinischen Dienst geschickt werden. Der Passagier muss eine Bescheinigung seines behandelnden Arztes mitführen, dass er flugtauglich und frei von ansteckenden Krankheiten ist. Zudem ist eine medizinische Einschätzung des Arztes notwendig. Auch diese Dokumente müssen vorab an den medizinischen Dienst gefaxt/ gemailt werden.

  • Der diensthabende Arzt der Jet Airways gibt dann die Bestätigung, dass der Passagier flugtauglich ist und schickt das Einverständnis an den Abflughafen.

  • Ein aktualisiertes MEDIF Formular vom Abreisetag kann in einigen Fällen eingefordert werden. Sollte sich der Zustand des Passagiers zum Zeitpunkt des Abflugs verschlechtert haben, kann die Flugfreigabe widerrufen werden.


Meldezeit

  • 1 Stunde vor Abflug


Verwandte und Fluggast müssen ihren behandelnden Arzt auf die Richtlinien auf dem MEDIF Formular hinweisen. Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Aus Sicherheitsgründen dürfen keine eigenen Sauerstofflaschen an Bord des Flugzeugs transportiert werden

  • Die Kabinenbesatzung ist ausschließlich in erster Hilfe ausgebildet und kann keine besondere Pflege für kritische Fälle erbringen. Die Besatzung darf keine Injektionen geben oder medizinische Sets öffnen, die lebensrettende Mittel oder Ausrüstung erhalten. Diese Ausrüstung darf nur unter Anweisung eines Arztes geöffnet werden.

  • Jet Airways leistet keine medizinische Unterstützung. Der Passagier muss von einer qualifizierten Begleitung (d.h. einem Arzt) begleitet werden. Ein ausgebildeter Pfleger oder andere Begleitung kann nur in absoluten Ausnahmefällen vom medizinischen Dienst genehmigt werden.

  • Passagiere, die speziellen Transport benötigen, müssen sich im Vorfeld an den Airport Manager wenden

  • Sauerstoff für den Terminal- und Transitbereich muss nach vorheriger Abstimmung mit dem Airport Manager/ Bodenpersonal und in Kooperation mit der lokalen Flughafenbehörde organisiert werden.

  • Die Begleitperson muss sicherstellen, dass alle Gegenstände/ medizinische Geräte des Patienten (Nadeln, Spritzen, ungenutzte Medikamente) das Flugzeug gemeinsam mit dem Patienten wieder verlassen.


Jet Airways ist nur für den Passagiertransport der gebuchten Route zuständig. Die Organisation von und die Kosten für jegliche Ausrüstung/ Medikamente/ medizinische Betreuung/ Sondertransport, Urinbeutel, Inkontinenzwindeln etc. müssen vom Passagier getragen werden.

Hinweis

  • Nur ein Liegendtransport pro Flugzeug ist erlaubt.
  • Liegendtransporte werden für Non-Stop, Direktflüge und Umsteigeverbindungen erlaubt insofern alle Flüge im gleichen Ticket erfasst sind und von 9W oder S2 bedient werden.

  • Interline Verbindungen sind ausschließlich mit S2 erlaubt.

  • Der Abstand zwischen der Kabinendecke und der oberen Abmessung der Liege ist 2 Fuß und die Höhe der Liege vom Boden aus ist 3.39 Fuß

  • Die Liege wird gemäß der Herstellerhinweise installiert und individuellen Anforderungen kann daher nicht Folge geleistet werden.

  • JP Meilen werden für den Gast mit Liegentransport für einen Sitz eingelöst, je nach gebuchter Klasse bei Inlandsflügen und Flügen in die Golfregion.

Transport von Rettungsausrüstung an Bord
Der Transport von Rettungsausrüstungen oder anderem medizinischen Gerät an Bord wird nur erlaubt, wenn vorab die Freigabe durch die Technik und das Sicherheitspersonal gegeben wurde:

Die technischen Details der Ausrüstung, nötige Sicherheitsmaßnahmen, sofern anwendbar, Beschaffungsquelle, Herstellerangaben etc. sollten mind. 72 Stunden vor Abflug eingereicht werden.

Jegliche Ausrüstung an Bord muss den Sicherheitsstandards entsprechen.

Der behandelnde Arzt muss eine Bestätigung ausfüllen, dass

  • Alle Gegenstände batteriebetrieben sind (nur trockene, auslaufsichere, versiegelte Batterien)

  • Die Batterie während des Fluges nicht aufgeladen werden muss (an Bord gibt es keine Möglichkeit zum Aufladen)

  • Die Ausrüstung lebensnotwendig ist und während des Fluges benötigt wird

  • Keine elektromagnetische Strahlung freigesetzt wird, die das Kommunikations-/ Navigationssystem des Flugzeuges oder seine Ausstattung stört

  • Ein ausreichender Vorrat an komplett aufgeladenen Batterien vorhanden ist, d.h. für min. 150% der erwarteten Flugzeit. Zusätzliche Batterien müssen gemäß der ITAT Standards für gefährliche Güter (IATA DGR) verpackt sein.

 

 

 
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